Der Anfang

Wie kamst Du auf die Idee, am Liebherr Masters College (LMC) in Ochsenhausen zu studieren?

Ich war fünfzehn Jahre alt, da hat man mich zu einem einwöchigen Trainingscamp in Ochsenhausen eingeladen. Ich mochte einfach die Atmosphäre in Ochsenhausen sehr und das Training fand ich großartig. Ich hatte dort wirklich jede Menge Spaß und habe mir vorgenommen, zurückzukommen, falls sich je die Gelegenheit dazu ergibt. Zudem wusste ich ja, dass es dort einen kampfstarken Club in der Bundesliga mit einer handfesten Trainingsgruppe gibt.

Was war erforderlich, um nach Ochsenhausen zurückzukehren?

Zuerst wollte ich die weiterführende Schule beenden – und ich brauchte ja auch einen Sponsor, der mich finanziell unterstützt.

Und wie wurdest Du dann letztlich Student am LMC?

Vor drei Jahren sagte mir Daniel Zwickl, dass ich die Chance hätte, zur LMC-Gruppe dazuzustoßen. Ich war begeistert von der Möglichkeit, in Ochsenhausen zu trainieren – und habe gleich zugesagt.

Wie viel Zeit verbringst Du pro Jahr am LMC?

Alles in allem rund 70 Prozent meiner Zeit. Während der restlichen Zeit bin ich meistens bei Turnieren oder Wettkämpfen – und finde trotzdem noch Zeit für meine Freundin, meine Familie und meine Freunde in Ungarn.

Gibt es etwas, das Du in Ochsenhausen vermisst?

Natürlich fehlen mir Leute aus Ungarn, die mir nahestehen – aber ich mag Ochsenhausen wirklich sehr.

Was halten Deine Eltern von Deiner Tischtenniskarriere?

Sie stehen voll hinter mir.

„Es ist schwer zu erklären – wir sind ein wenig wie eine Familie.“

ADAM SZUDI

Das Training

Was macht für Dich die Faszination am Tischtennis aus?

Dass man mit so einem kleinen Ball so viele Unterschiedlich Dinge machen kann. Es gibt eine riesige Bandbreite an Drehungen und Bewegungen, mit denen wir den Ball auf die Platte bringen, um dadurch unser Spiel zu gestalten. Das ist absolut faszinierend.

Wie gefällt Dir das Training am LMC?

Das Training ist nicht nur sehr hart, es ist auch sehr gut. Ich habe hier schon eine Menge gelernt, seit ich Teil dieser Gruppe bin. Es ist schwer zu erklären – wir sind ein wenig wie eine Familie und machen viel gemeinsam. Wir trainieren zweimal täglich für je zweieinhalb Stunden, dazu kommen die rein körperlichen und die individuellen Trainings. Ich mag das Spielen sehr, aber auch die Einzeltrainings. Die physischen Übungen sind eindeutig am schwierigsten.

Was motiviert Dich auf Deinem Weg zum Tischtennis-Profi?

Ich mag es wirklich sehr, mich zu messen und natürlich auch zu gewinnen.

Etwas Persönliches

Was machst Du in Deiner Freizeit?

Meistens schaue ich mir Serien an oder lese, wenn ich mal etwas Freizeit habe. Ich mag, dass es hier sehr ruhig und friedlich ist, aber ein paar mehr Möglichkeiten zum Einkaufen oder essen gehen wären prima.

Wie steht es mit Freundschaften am LMC? 

Das Verhältnis der Spieler untereinander ist sehr gut. Wir hängen auch abseits des Trainings oft gemeinsam ab.

Ganz gleich, ob fiktiv oder real: Wenn Du eine berühmte Persönlichkeit sein könntest, wer wärst Du?

Ich möchte niemand anderes sein.

Verrätst Du uns Deine drei Lieblings-Apps?

Meine Lieblings-Apps? WhatsApp und Instagram – weil ich durch sie mit meinen Freunden in Kontakt bleiben kann.

Mal vom Tischtennis abgesehen – hast Du noch andere Talente?

Nein, nicht wirklich. Tischtennis ist das was ich richtig gut kann.

Das sagt andro...

Adam ist ein sehr smarter Typ, der zu einer ganzen Generation an talentierten Spielern gehört, die das ungarische Tischtennis nach vorne bringen möchten. Regelmäßige Ausschläge nach oben zeigen, was für ein Potenzial er besitzt. 

Adam und Carlo passen hervorragend in unser andro Pro Team, denn für uns spielt neben Potenzial und Professionalität auch der Mensch eine Rolle. In allen drei Punkten sind Adam und Carlo echte Volltreffer.


Adam in 3 Worten:

  • intelligent
  • bescheiden
  • professionell