„Ich liebe den Sport aufgrund seiner Komplexität, denn es fordert nicht nur starke physische Fähigkeiten, sondern auch mentale Fähigkeiten.“

BOGDAN PUGNA, Trainer

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Bogdan, warum Tischtennis?

In meiner Grundschule wurde während und nach dem Unterricht Tischtennis angeboten und ein sehr leidenschaftlicher Tischtenniscoach, Herr Briciu, ermutigte mich, es richtig anzugehen. Ich fand bald schon Gefallen und Spaß daran, und irgendwann liebte ich das Spiel. Nach vier Jahren regelmäßiger Übung entschied ich, den nächsten Schritt anzugehen und dem nationalen Trainingscamp in Rumänien beizutreten. Ich muss zugeben, ich hatte ziemlich viel Glück, da das Trainingscamp für das nationale Team der Jungs in meiner Stadt (Bistrita) lag, also nicht weit entfernt von meinem Haus. Das machte es einfacher, dort anzufangen. Ich war damals noch ein Kind, aber wenn ich zurückblicke, schätze ich mich glücklich, da ich die Ehre und das Privileg hatte, von einem der besten Tischtenniscoaches, Herrn Bozga, geleitet und trainiert zu werden, und später dann von Herrn Filipas.

Herr Bozgas unerschütterliche und außergewöhnliche Leidenschaft für Tischtennis war meine Inspiration und erweckte in mir das gleiche Verlangen, es an andere weiterzugeben, so wie er es bei mir tat. Ich liebe den Sport aufgrund seiner Komplexität, denn es fordert nicht nur starke physische Fähigkeiten, sondern auch mentale Fähigkeiten. Wir alle wissen, dass große Entscheidungen beim Tischtennis innerhalb von Sekunden getroffen werden müssen.

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Wie hast du vom LMC erfahren?

Nun ja, das ist eine knifflige Frage, denn es ist fast unmöglich, im europäischen Tischtennis nicht vom LMC und vom TTF LIEBHERR OCHSENHAUSEN zu erfahren. Das ist, als ob man sagt, man hätte noch nie im Fußball von Barcelona gehört. Zudem ist das LMC bekannt für seine hohe und gute Arbeitsmoral. Zur gleichen Zeit hatte ich die Chance, Spieler vom LMC zu treffen und sie sprachen alle in den höchsten Tönen davon.

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Warum hast du zum LMC gewechselt?

Meine Karriere als Coach kam zu einem Punkt, bei dem ich auf die nächste Stufe aufsteigen wollte, und ich wusste, dass das LMC der richtige Ort dafür ist. Daher war ich voller Freude, als sie mir die Chance gaben, beizutreten.

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Was gefällt dir an deinem Job am besten?

Ich liebe es, den Fortschritt der Spieler zu beobachten, ich liebe es, ihre Entwicklung zu sehen und ihre Begeisterung über die Ergebnisse, für die sie so hart gearbeitet haben und immer davon geträumt haben, sie zu erreichen. Ich liebe die Dynamik und die Vielfältigkeit dieses Sports und die Tatsache, dass ich mein Wissen und mein Enthusiasmus mit den Spielern teilen kann, die die gleiche Leidenschaft für Tischtennis besitzen wie ich. Zur gleichen Zeit ist es eine Lebenserfahrung, da man mit verschiedenen Leuten, verschiedenen Persönlichkeiten und verschiedenen Kulturen zusammen arbeiten muss.

Die Tatsache, dass ich mich immer an jeden Spieler gewöhnen muss, ist eine große Herausforderung für mich und ich liebe es.

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Was ist die größte Herausforderung für dich?

Meine größte Leistung wäre es, wenn einer der Spieler, die ich geleitet und trainiert habe, die Olympischen Spiele gewinnt. Obwohl es schwierig klingt, werde ich es nie aufgeben. Und ich habe mich auch der Herausforderung gestellt, mindestens einen der LMC Spieler in die Top 10 der Welt zu bringen.